Bienengift
 
Eine Arbeiterbiene produziert ca. 0,1 mg Gift. Fühlt sie sich oder ihren Stock bedroht, setzt sie als letztes ihr zur Verfügung stehendes Mittel ihren Stachel ein. Wenn sie einmal zusticht, wird Bienengift in die Haut injiziert und der Stachel, der mit zehn Widerhaken bewehrt ist bleibt mitsamt Giftblase stecken. Die Biene allerdings bezahlt den Stich mit ihrem Leben.
 
Bereits im alten Ägypten wurde Bienengift zur Behandlung bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Auch heute findet es hier sein Hauptanwendungsgebiet. Weiters wirkt Bienengift durchblutungsfördernd, blutverdünnend, fördert die körpereigene Cortisolbildung, die Bildung von Adrenalin u.v.m. Bienengift ist von den meisten Menschen gefürchtet, weil es sehr schmerzhaft und für Allergiker sehr gefährlich ist. In asiatischen Ländern wird der Stachelapparat der Biene als Akkupunkturnadel benutzt.

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